Die richtige Reihenfolge
- Gute Mühle: Der wichtigste Faktor überhaupt. Frisch und gleichmäßig gemahlener Kaffee ist die Voraussetzung für alles Weitere.
- Waage mit 0,1-g-Auflösung: Macht Rezepte reproduzierbar.
- Passender Tamper: Exakt auf das Sieb abgestimmt.
- WDT-Werkzeug: Löst Klumpen, reduziert Channeling.
- Komfort-Zubehör: Dosierring, Station, Abklopfbehälter.
Ein Grundrezept zum Start
Ein bewährter Ausgangspunkt: 18 g Kaffeemehl, etwa 36 g Espresso in der Tasse (Verhältnis 1:2), Durchlaufzeit rund 25 bis 30 Sekunden. Von dort aus justieren Sie:
- Zu sauer, läuft zu schnell: feiner mahlen.
- Zu bitter, läuft zu langsam: gröber mahlen.
Ändern Sie immer nur eine Variable auf einmal und notieren Sie die Ergebnisse.
Tamper und Verteilung
Ziel ist ein gleichmäßiger, plan verdichteter Puck. Ein Federtamper hilft, immer gleich und gerade zu tampen. Das WDT-Werkzeug verteilt das Mehl vorher gleichmäßig.
SymbolbildIKAPE V3 Kalibrierter Tamper
Kalibrierte 30-lb-Feder und selbstnivellierende Führung für konstante Pucks; optional mit Tamping-Station aus massivem Walnuss.
Wasser: Der unterschätzte Faktor
Espresso besteht zu über 90 % aus Wasser. Sehr hartes Wasser verkalkt die Maschine und dämpft Aromen, sehr weiches schmeckt flach. Fragen Sie die Wasserhärte bei Ihrem Versorger ab. In Regionen mit hartem Wasser – in Teilen Deutschlands und Österreichs häufig – lohnt sich ein Wasserfilter.
Reinigung und Pflege
- Siebträger nach jedem Bezug ausklopfen und Brühgruppe kurz spülen.
- Rückspülen mit Blindsieb (bei Maschinen mit Dreiwegeventil) nach Herstellerangabe.
- Brühgruppendichtung und Duschsieb regelmäßig prüfen.
- Entkalken nach Herstellerangabe, abhängig von der Wasserhärte.



